Ein paar Worte zum nachdenken
Der dritte Lebensabschnitt sollte von den Menschen genutzt werden, um sich auf einen Übergang in das Reich der Geister vorzubereiten. Das Sterben ist ungefähr so wie das Auswandern in ein fremdes Land. Der der gerade stirbt reist voraus, wir die Hinterbliebenen haben noch manches zu erledigen und kommen später nach.
Wenn man auswandern will (in diesem Fall muss),sollte man sich schon vorher über die verschiedenen Verhältnisse die einen in der neuen Umgebung erwarten informieren, wie etwa: über Politik, Schulsystem, Religion, Versorgungsmöglichkeiten bzw. Arbeitsverhältnisse, klimatische Bedingungen, Verkehrsverbindungen, medizinische und Altersversorgung usw., Dann wird es viel leichter sein dort Fuß zu fassen.
Es ist sicher nicht ratsam diesen Schritt ohne Vorbereitung zu wagen.
Und das gilt demzufolge auch für das Reich der Geister. Von den Verhältnisse im Jenseits wissen die meisten Menschen wahrscheinlich wenig bis gar nichts. Vielen interessiert dies auch nicht, weil sie nicht an ein Weiterleben nach dem physischen Tod glauben und weil Kirche, Politik und die sog. moderne Wissenschaft es ihnen „ausgeredet“ haben und als Aberglauben abtun. Doch gibt es heutzutage durch die vielen Nahtoderfahrungen, von denen Menschen berichten, ernstzunehmende Indizien, die auf ein Weiterexistieren hinweisen.
Jene Menschen, welche zu Lebzeiten keinen oder nur wenig Glauben an ein höheres geistiges Wesen hatten, werden sich dort in einer andauernden Finsternis befinden. Dieser Zustand kann, irdisch gemessen, sogar über Jahrhunderte andauern. GOTT kann warten, für IHN spielt Zeit keine Rolle. Dort sind die Seelen auf sich selbst gestellt. Erst wenn sie von sich aus an etwas Höheres zu glauben anfangen, werden sie von den Engeln unterstützt. Solche, die nicht an ein Weiterleben glaubten, bekommen oft gar nicht mit, dass sie physisch bereits gestorben sind.
Wie kann man sich auf das neue Sein im Reich der Geister vorbereiten ? Der Glaube an ein höheres geistiges Wesen – von uns Christen GOTT genannt, ist wohl die Voraussetzung dafür. Gerade für Christen ist das, was Jesus in seinen drei Lehrjahren gelehrt hat, der einzige Wegweiser.
Darin geht es vor allem um zwei Gebote, die Jesus den zehn Geboten von Moses voran gestellt hat: „Liebe GOTT über Alles und deinen Nächsten wie dich selbst“! Als Nächste sind dabei aber nicht die Familie und der Freundeskreis gemeint, sondern Menschen die in Not sind und Hilfe brauchen.
Denn für die Familie zu sorgen ist wohl logisch, das machen sogar die meisten Tiere auch. Die Hilfsbereitschaft im Freundeskreis hat oft sehr viel mit Eigenliebe zu tun, denn man möchte ja als guter Mensch / Freund dastehen.
Man bedenke, dass es auf der Welt sicher bei Weitem mehr arme und sogar sehr arme Menschen gibt, als wohlhabende.
Viele Wohlhabende haben oft gar keine rechte Verwendung für ihren finanziellen Überschuss. Sie vererben es halt an die Nachkommen, um über den Tod hinaus bei den Kindern in guter Erinnerung zu bleiben. Z.B.: der Opa war ein tüchtiger Mann !
Laut Neuoffenbarungen durch Jakob Lorber (1800-1864) sollte man diesen Überschuss für die notleidende Bevölkerung auf der Welt bereitstellen. Denn für die Kinder kann GOTT viel besser sorgen, indem sie sich gut entwickeln und gesund bleiben.
Für Viele würde eine monatliche Spende an einen Hilfsverein kein finanzielles Problem darstellen. Am besten mit einem Dauerauftrag.
Wer reichlich sät, wird reichlich ernten ! Die Ernte muss nicht von materieller Art sein.
Kleinere Vereine arbeiten im Allgemeinen viel effektiver als große, weil sie die Hilfsprojekte oft selbst leiten. Jeder kann und soll Helfen. Wer viel hat der gebe viel und wer wenig hat gebe was er geben kann.
Auf unser späteres Befinden im Jenseits wird es sicher einen maßgeblichen Einfluss haben.Wer es versäumt, kann es nicht mehr nachholen.
Man Stelle sich vor – man stirbt und komm im Reich der Geister an. Dann begegnet man JESUS und Dieser sagt: „ Mein/e liebe/r N……..ICH habe dich in deinem Leben sehr beschenkt: mit Gesundheit, mit vielen Talenten, mit gutem Aussehen, mit einer liebevollen und gesunden Familie, mit sportlichen Möglichkeiten, mit guten Verdienstmöglichkeiten, mit Sinn für schöne Dinge wie Musik oder Natur, durch den Schutz meiner Engel usw.. Nun frage ICH dich: Was hast du für mich getan“ ? ….Dann stehst du möglicherweise da und weist nicht was du antworten sollst, denn du hast dich für die Belange GOTTES möglicherweise nie interessiert ?
JESUS lehrte uns: „Was du dem geringsten deiner Brüder oder Schwestern tust, das hast du Mir getan“!
Es wäre sicher nicht besonders angenehm vor GOTT mit lehren Händen dazustehen. !?
Es soll nur ein Grund zum Nachdenken sein. Vielleicht gibst du dir endlich einen Ruck und machst einen Dauerauftrag !? Du wirst feststellen, dass dieses Geld dir am Jahresende nicht fehlt.
Menschen, die sagen, dass sie nicht allen helfen können, helfen gewöhnlich niemand. Man muss auch nicht allen helfen, es genügt, dass man jemand hilft.